Während ich mich ja bekanntermassen am Sonntag in Dorsten herumgedrückt vergnügt hatte, nutzten Sabine und Felix den Tag u.a. dazu dem Blauen Onkel etwas Gesellschaft in der großen hellbeleuchteten Halle zu leisten. Die nachfolgenden Fotos hatten sie mit der Handycam von Bine geschoßen und ich möchte euch die natürlich nicht vorenthalten.
Zu diesem Motorradgespann ist vielleicht noch anzumerken, dass es sich um eine, bzw. die, legendäre Kompressor-BMW RS 54 handelt, mit der der Seniorchef Walter Schneider (SI-Weidenau) gemeinsam mit seinem "Schmiermaxe" Hans Strauß (Nürnberg) in den frühen 50ern riesige Erfolge (u.a. auch beim TT-Rennen auf der Isle of Man!) eingefahren hat. RESPEKT!!!
Ein lecker feines kleines Tagestreffen, welches da auf die Beine gestellt wurde. Ich war ja dieses Mal zum ersten Mal überhaupt dort und muss sagen, dass es mir supergut gefallen hat! Nette Leute wiedergetroffen und neue kennengelernt, nette Gespräche geführt, die Szene ist echt vielschichtig. Preislich war das ganze absolut fair. Für die 3,- € Eintritt/Fahrzeug gab es eine Tüte mit was drin. Was genau habe ich gar nicht mitgekriegt, da ich ja mal wieder "nur" als Beifahrer im orangenen Power-Typ3 unterwegs war.
Bilder habe ich leider keine (o.k. nur zwei Detailaufnahmen) gemacht, irgendwie hab ich es zur Zeit nicht so mit dem knipsen.
So, morgen früh hole ich den Blauen beim Händler wieder ab, dann gibt es bestimmt wieder ein paar News. Bis denne...
Doch langsam und der Reihe nach. Gestern nachmittag rief mich Herr Schneider an und eröffnete mir, er habe meine Telefonnummer von Roland Knebel (der Macher bei den Oldtimerfreunden Kreuztal und hiermit nochmals ein dickes Dankeschön an ihn!!!) erhalten und erfahren, dass ich im Besitz eines Typ3 sei. Man suche nämlich noch für die o.g. Veranstaltung einen gut erhaltenen Typ3. Als ich sagte, dass ich grundsätzlich einverstanden sei, aber das Auto im Moment total eingestaubt (weil kaum fahrtüchtig und seit dem Maikäfertreffen nicht mehr gewaschen) und ich eigentlich im Moment gar keine Zeit hätte, wurde mir neben einer gründlichen Pflege auch ein Leihwagen in Aussicht gestellt. Nachdem das ganze dann heute in trockene Tücher gebracht wurde, machten sich Felix (als Fotograf, die meisten Fotos hat er gemacht!) und meinereiner also auf den Weg. Als erstes mal die Batterie geladen und die Scheiben grob entstaubt (was hatte mein Garagenvermieter dort eigentlich gewerkelt?) und dann auf nach SI-Weidenau.
Dort angekommen und im allg. Vorbereitungschaos erst mal in die Waschhalle gefahren. Keine Angst, der Dampfstrahler war nur zur Beseitigung der Mückenleichen auf den Scheinwerfern und der Stoßstange im Einsatz.
Danach hiess es für die Herren Neuwagenverkäufer erst mal kräftig in die Hände spucken und den Blauen Onkel in die große Halle zu schieben und dort neben seinem Enkel (einem Passat CC der neusten Generation, schicke Kiste) zu platzieren. Felix und ich schlenderten derweil noch ein wenig umher, schauten uns die anderen Schmuckstücke an bevor wir unseren Leihwagen in Empfang nahmen und wieder nach Hause düsten. Mal schauen, morgen mittag schau ich nochmal dort vorbei. Am Sonntag bin ich ja mit den Käfertretern (wohl wieder als Beifahrer in der orangen Stufe) auf Achse und am Montag morgen hole ich den kleinen dann wieder ab. Bis dahin lass ich mal die Bilder sprechen und wünsche den Lesern ein schönes WE...
P.S.: Ich hätte nie gedacht, wie raffiniert und effektiv doch die Beleuchtung in solchen Showrooms ist. Der Blaue steht da wie ein Neuwagen, kaum eine der Wunden ist auf Anhieb zu sehen.
Eine nette Aufnahme aus dem Mief der den frühen 60er Jahren (auf dem Bild bin ich wohl so ca. 2 Jahre alt, muss also so ca. 1966 geknipst worden sein), als auch in Westdeutschland die Strassen noch Kopfsteinpflaster und eine Ablaufrinne hatten, schraddelige T1-Busse einfach so an der Strasse parkten, ich noch mit kurzen Hosen auf der Strasse rumlief...
Meinem Gesicht nach zu urteilen, hatte mich meine Mama wohl grade von dem T1 weggeholt.
Schwiegervaddern wurde ja im vergangenen Monat 80 Lenze jung (ich hoffe, ich bin mit 70 noch so fit, wie er jetzt!) und "vererbte" mir vorab schonmal das hier gezeigte Stück deutscher Nachkriegszeitwerkzeugmacherweilwirhattenjanix-Kunst.
Nach seinem Bekunden handelt es sich um ein Werkzeug zum Einstellen der Zündung. Die Schlüssel tragen Bezeichnungen von 1 bis 8, wobei sie mit größer werdender Nummer kleiner werden (?). Desweiteren sind noch eine Fühlerlehre und eine Feile (wohl um die Kontakte nachzufeilen?) integriert. Gebraucht hatte er das Werkzeug vor über 60 Jahren um die damaligen Fahrzeuge (alles Autos aus der Vorkriegszeit!) im elterlichen Betrieb am Laufen zu halten und es daher in dieser Zeit ständig bei sich getragen.
Ich werde das Teil mal ins Handschuhfach beim Typ3 legen, irgendwie ein nettes Goodie und für die Nachwelt erhaltens- und zeigenswert.
von der "Pirateninsel". Es war ein rundum gelungener Urlaub und bestimmt nicht das letzte Mal, dass wir dort waren.
Gutgelaunt und frisch erholt wollte ich eine Auswahl schöner Bilder bei meinem Bilderholster hochladen und der geneigten Leserschaft präsentieren und was muss ich feststellen??? Der Dienst ist weg, abgeraucht, von der Bildfläche verschwunden, was weiss ich wo...... Es kann also ein paar Tage dauern, bis ich euch was neues zeigen kann. Erst mal nach einer geeigneten Alternative umschauen. Denn mit den Features, die der "alte" geboten hat, gibt es nicht viel auf dem Markt. Auch wenn man bereit ist dafür zu zahlen, muss ja nicht immer umsonst sein, wenn die Qualität stimmt.
...der Touran ist vollgetank, gewaschen und gepackt. Morgen früh geht es für 14 Tage auf die Insel Fehmarn. Unser Domizil habe ich über das Bugnet gefunden. Mal schauen, wie es so ist. Man fährt dort wohl Käfer Cabrio.
Also, macht keinen Mist und das uns keine Klagen kommen....
...muss der Typ3 zum TÜV? Never, bei meinem macht das die KÜS und im speziellen da, das ortsansässige Sachverständigenbüro Meiswinkel. Die haben nämlich ein Herz und Verstand für Oldtimer! Also heute mittag mal mitsamt dem klappernden Ausrücklager und dem (leise) polternden Pleuel- oder Kurbelwellenlager dahingecruist und zur Prüfung nach §29 STVZO angemeldet, das Eintrittsgeld in Höhe von 53,50 € abgedrückt und noch nen Kaffee bei der netten Dame geschlürft.
Der Delinquent wartet:
Nachdem die vor mir wartenden Fahrzeuge (ein mod. franz. Kleinwagen, ein cooler 6m langer CHRYSLER-Van und ein piekfeiner sehr gut erhaltener T3 mit WBX) abgefertigt waren, konnte der Blaue Onkel erstmal mit sehr guten Bremswerten glänzen. Nach dem aufstecken des Kabels funktionierte auch die Hupe wieder und der Prüfer erfreute sich an dem tadellosen Zustand des Unterbodens.
Danach wurde die Plakette geklebt und wir wurden mit den besten Wünschen wieder in die freie Wildbahn entlassen.
...das sagte das Schild auf der Scheibe dieser putzigen Rennsemmel.
Gemeinsam mit einem Handwerkskunden hatte ich heute nämlich die Ausstellungsräume eines FIAT-Händlers wegen eines Vor-Ort-Termins aufgesucht. Dort stand dieser 750er-ABARTH-SIATA neben seinen aktuellen Nachkommen. Heisse Kisten waren das schon immer, die unter der Regie des großen Carlo da zusammengebaut wurden. Ich kann mich da noch an frühere Bergrennen und Slaloms erinnern. Mein lieber Scholli........
Leider konnte ich mit der Handykamera keine besseren Aufnahmen vom Motor machen. Das ist Tunerkunst der späten 50er und frühen 60er!!!